CH: Kurt Marti über seinen Text für das reformierte Bekenntnis

Marti: Es komme vielmehr darauf an, was am Schluss beim «Reformierten Bekenntnis» überhaupt herausschaue.

Für das Projekt «Reformiertes Bekenntnis», über das man derzeit in den reformierten Kirchen diskutiert, wird als ein mögliches Bekenntnis auch ein überarbeiteter Text von Kurt Marti vorgeschlagen. Vorwürfen, man habe den Text «missbraucht», widerspricht Marti klar.

In der «Reformierten Presse» (48/2010) war zu lesen, die Initiativgruppe «Reformiertes Bekenntnis» habe die Nachsicht von Marti missbraucht, um «den Wortlaut seines Textes tendenziell ins Gegenteil umzubiegen». Auf DRS 2 vom 30. Januar sagte Kurt Marti zudem selber, dass «gewisse Abänderungen nicht zur zu seiner Freude» geschehen seien.

Von ref.ch darauf angesprochen, erklärte Marti, dass sein Text durch die Änderungen nicht missbraucht werde und dass das Vorhaben der Initiativgruppe, den Text auf ihre Art weiterzuentwickeln, legitim sei. Allerdings hätte die Gruppe Sachen in den Text gebracht, die er so nicht gemacht hätte: «Ich hätte und habe das nicht so geschrieben.» Er habe aber nichts dagegen, dass sein Text für das Bekenntnis-Projekt abgeändert worden sei. Es komme vielmehr darauf an, was am Schluss beim «Reformierten Bekenntnis» überhaupt herausschaue.

Der Text "Das Credo von Kappel" findet sich unter: http://www.ref-credo.ch/texte/rb-21/?searchterm=Kurt%20Marti

weitere Texte und Infos: www.ref-credo.ch


Quelle: ref.ch / News, 1. Februar 2011


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