Generalsekretär des Ökumenischen Rates besucht Schweizerischen Kirchenbund

SEK unterstützt Ökumenisches Institut Bossey auch im kommenden Jahr

ref.ch. Am 1. Juli traf Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, in Bern den Präsidenten des Kirchenbundes, Gottfried Locher, zusammen mit Präsidenten von Mitgliedkirchen. Dieser Besuch sei zu einer Erörterung von Kernfragen der weltweiten Ökumene geworden, schreiben die Organisationen in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung.

Es war Tveits erster Besuch in seiner Funktion als Generalsekretär. Das Treffen zwischen dem Generalsekretär des Weltkirchenrates und einer Delegation des Schweizerisch Evangelischen Kirchenbundes und seiner Mitgliedkirchen habe einem Blick auf den Stand der gegenseitigen Beziehungen als auch einem Ausblick auf die künftige Zusammenarbeit gedient, heisst es in der Mitteilung.

Als wichtiges Projekt wurde das Ökumenische Institut Bossey hervorgehoben, das seit Jahrzehnten stark durch die Schweizer Kirchen finanziell gefördert wird. Das Zentrum für akademische ökumenische Aus- und Weiterbildung bietet Studierenden aus aller Welt Studiengänge und Forschungsmöglichkeiten. Durch der Finanzkrise ist das Institut in finanzielle Bedrängnis geraten. Die Abgeordnetenversammlung des Kirchenbundes hatte jüngst in Lausanne zugesagt, Bossey auch im kommenden Jahr finanziell zu unterstützen.

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