Ungarn: Preis der Diakonie für Pfarrerin Ildikó Bereczky

Gott erwartet von uns an erster Stelle nicht Erfolge, sondern Treue ...

Zum siebten Mal wurde der „Tamás Dizseri” Preis der Diakonie übergeben.

Der Preis der Diakonie „Tamás Dizseri“ wurde dieses Jahr Pfarrerin Ildikó Bereczky verliehen, die den Preis für ihre diakonische Tätigkeit in der Deutschsprachigen Reformierten Gemeinde von Budapest, Hold utca bekommen hat.

Die Pfarrerin, die aus Siebenbürgen stammt, übernahm den Pfarrdienst im Komitat Baranya/Südwest-Ungarn freiwillig. Diese Region galt als ein Exilgebiet.

Ihr Lebenswerk sei eine Illustration über Halt und Erhaltung, wie man es auf der Plakette sehe, sagte Bischof Bölcskei bei der Übergabe des Preises.

Bischof István Bogárdi Szabó, Kirchendistrikt an der Donau, sagte in seiner Andacht, Gott verspäte sich nicht, er kenne nicht die Kategorien „zu spät“ oder „nutzlos“.

Der „Tamás Dizseri“ Preis wird zur Erinnerung an den ersten Generaldirektor des Reformierten Kinderhospitals Bethesda/Budapest, Dr. Tamás Dizseri, vergeben. Dizseri starb 2004 relativ jung. Die Gedenkplakette wird alljährlich am Tag seines Todes dem/derjenigen übergeben, der/die eine hervorragende Arbeit in der körperlich-geistlicher Heilung von Menschen leistete. Die Plakette gestaltete der zeitgenössische, namhafte ungarische Künstler, Miklós Melocco. Zu dem Preis gehört eine Geldprämie von 700.000 Forint.


Dr. Lajos Békefy, Budapest – www.reformatus.hu


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