Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 28,7-11
7 Aber höre doch dieses Wort, das ich in deine Ohren und in die Ohren des ganzen Volks spreche: 8 Die Propheten, die schon lange Zeit vor mir und vor dir gewesen sind, sie haben über viele Länder und über grosse Königreiche geweissagt von Krieg und Unheil und Pest. 9 Der Prophet, der von Frieden weissagt - wenn das Wort des Propheten eintrifft, wird der Prophet erkannt werden, den wirklich der HERR gesandt hat. 10 Da nahm Chananja, der Prophet, die Jochstange vom Nacken Jeremias, des Propheten, und zerbrach sie. 11 Und Chananja sprach vor den Augen des ganzen Volks: So spricht der HERR: Ebenso werde ich binnen zweier Jahre das Joch Nebukadnezzars, des Königs von Babel, vom Nacken aller Nationen brechen. Jeremia aber, der Prophet, ging seines Wegs. tvz
Jeremia 28,1-6
28 1 Und in jenem Jahr, am Anfang der Königsherrschaft des Zidkija, des Königs von Juda, im vierten Jahr, im fünften Monat, sprach Chananja, der Sohn des Asur, der Prophet aus Gibeon, im Haus des HERRN vor den Augen der Priester und des ganzen Volks zu mir: 2 So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Zerbrochen habe ich das Joch des Königs von Babel! 3 Alle Geräte des Hauses des HERRN, die Nebukadnezzar, der König von Babel, von dieser Stätte weggenommen und die er nach Babel gebracht hat, bringe ich binnen zweier Jahre an diese Stätte zurück. 4 Und Jechonja, den Sohn des Jehojakim, den König von Juda, und alle Verbannten aus Juda, die nach Babel gekommen sind, bringe ich zurück an diese Stätte, Spruch des HERRN, denn das Joch des Königs von Babel werde ich zerbrechen. 5 Da sprach Jeremia, der Prophet, zu Chananja, dem Propheten, vor den Augen der Priester und vor den Augen des ganzen Volks, aller, die im Haus des HERRN standen - 6 Jeremia, der Prophet, sprach: Amen! So soll der HERR handeln! Möge der HERR deine Worte, die du geweissagt hast, erfüllen und die Geräte des Hauses des HERRN und alle Verbannten aus Babel zurückbringen an diese Stätte! tvz
Jeremia 27,19-22
19 Denn so spricht der HERR der Heerscharen über die Säulen und über das Meer und über die Kesselwagen und über den Rest der Geräte, die übrig geblieben sind in dieser Stadt, 20 die Nebukadnezzar, der König von Babel, nicht mitgenommen hat, als er Jechonja, den Sohn des Jehojakim, den König von Juda, aus Jerusalem nach Babel in die Verbannung geführt hat, mit allen Vornehmen Judas und Jerusalems; 21 so also spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, über die Geräte, die übrig geblieben sind im Haus des HERRN und im Haus des Königs von Juda und in Jerusalem: 22 Nach Babel werden sie gebracht werden, und dort werden sie bleiben bis zu dem Tag, an dem ich mich ihrer annehme und sie wieder heraufbringe, zurück an diese Stätte. tvz
Jeremia 27,16-18
16 Und zu den Priestern und zu diesem ganzen Volk habe ich gesprochen: So spricht der HERR: Hört doch nicht auf die Worte eurer Propheten, die euch weissagen: Seht, in Kürze werden die Geräte des Hauses des HERRN zurückgebracht aus Babel! Denn Lüge ist, was sie euch weissagen. 17 Hört nicht auf sie. Dient dem König von Babel, dann werdet ihr am Leben bleiben. Warum soll diese Stadt eine Trümmerstätte werden? 18 Und wenn sie Propheten sind und wenn das Wort des HERRN bei ihnen ist, sollen sie doch den HERRN der Heerscharen drängen, dass nicht die Geräte nach Babel kommen, die übrig geblieben sind im Haus des HERRN und im Haus des Königs von Juda und in Jerusalem. tvz
Jeremia 27,12-15
12 Und zu Zidkijahu, dem König von Juda, habe ich, all diesen Worten gemäss, gesprochen: Fügt eure Nacken dem Joch des Königs von Babel und dient ihm und seinem Volk, dann werdet ihr am Leben bleiben. 13 Warum wollt ihr, du und dein Volk, durch das Schwert, den Hunger und die Pest sterben, wie der HERR es der Nation angekündigt hat, die dem König von Babel nicht dient? 14 Und hört doch nicht auf die Worte der Propheten, die euch sagen: Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen müssen! Denn Lüge ist, was sie euch weissagen. 15 Denn ich habe sie nicht gesandt, und verlogen weissagen sie in meinem Namen, damit ich euch versprenge und ihr umkommt, ihr und die Propheten, die euch weissagen. tvz
Jeremia 27,9-11
9 Und ihr, hört doch nicht auf eure Propheten und auf eure Wahrsager und auf eure Träume und auf eure Zeichendeuter und auf eure Zauberer, die euch sagen: Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen müssen! 10 Denn Lüge ist, was sie euch weissagen, um euch von eurem Boden zu entfernen und damit ich euch versprenge und ihr umkommt. 11 Die Nation aber, die ihren Nacken dem Joch des Königs von Babel fügt und ihm dient, werde ich auf ihrem Boden belassen, Spruch des HERRN, und sie wird ihn bearbeiten und auf ihm wohnen. tvz
Jeremia 27,1-8
27 1 Zu Beginn der Königsherrschaft des Jehojakim, des Sohns von Joschijahu, des Königs von Juda, erging dieses Wort vom HERRN an Jeremia. 2 So hat der HERR zu mir gesprochen: Mach dir Stricke und Jochstangen und lege sie dir auf den Nacken 3 und dann sende sie dem König von Edom und dem König von Moab und dem König der Ammoniter und dem König von Tyros und dem König von Sidon durch Boten, die nach Jerusalem zu Zidkijahu, dem König von Juda, gekommen sind. 4 Und befiehl ihnen, ihren Herren zu sagen: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: So sollt ihr zu euren Herren reden: 5 Ich bin es, der die Erde gemacht hat, die Menschen und die Tiere, die auf der Erde sind, durch meine grosse Kraft und durch meinen ausgestreckten Arm, und ich gebe sie dem, der aufrecht ist in meinen Augen. 6 Und nun: Ich bin es, der alle diese Länder in die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, meines Dieners, gegeben hat. Und auch die Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben, damit sie ihm dienen. 7 Und alle Nationen sollen ihm und seinem Sohn und dem Sohn seines Sohns dienen, bis auch für sein Land die Zeit kommt. Dann werden viele Nationen und grosse Könige ihn dienstbar machen. 8 Die Nation und das Königreich aber, die ihm, Nebukadnezzar, dem König von Babel, nicht dient und die den eigenen Nacken nicht unter das Joch des Königs von Babel legt, diese Nation werde ich heimsuchen mit dem Schwert und dem Hunger und der Pest, Spruch des HERRN, bis ich sie ganz in seine Hand gebe! tvz
Jeremia 26,20-24
20 Und da war noch ein Mann, der als Prophet im Namen des HERRN auftrat: Urijahu, der Sohn des Schemajahu aus Kirjat-Jearim, und er weissagte gegen diese Stadt und gegen dieses Land, ganz den Worten Jeremias entsprechend. 21 Und König Jehojakim und alle seine Helden und alle Fürsten hörten seine Worte, und der König wollte ihn töten. Urijahu aber hörte davon und fürchtete sich und floh und kam nach Ägypten. 22 Da sandte König Jehojakim Männer nach Ägypten: Elnatan, den Sohn des Achbor, und mit ihm sandte er weitere Männer nach Ägypten. 23 Und sie holten Urijahu aus Ägypten und brachten ihn zu König Jehojakim, und er erschlug ihn mit dem Schwert, und seinen Leichnam warf er zu den Gräbern des einfachen Volks. 24 Achikam jedoch, der Sohn des Schafan, stand Jeremia bei, so dass man ihn nicht in die Hand des Volks gab, um ihn zu töten. tvz
Jeremia 26,16-19
16 Da sagten die Fürsten und alles Volk zu den Priestern und zu den Propheten: Dieser Mann ist nicht des Todes schuldig, denn im Namen des HERRN, unseres Gottes, hat er zu uns gesprochen! 17 Und es erhoben sich Männer von den Ältesten des Landes, und sie sprachen zur ganzen Volksversammlung: 18 In den Tagen des Chiskijahu, des Königs von Juda, hat Micha, der Moraschtiter, geweissagt, und er sprach zum ganzen Volk von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Zion wird umgepflügt zum Feld, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Tempelberg zu überwucherten Höhen! 19 Haben etwa Chiskijahu, der König von Juda, und ganz Juda ihn getötet? Hat er nicht den HERRN gefürchtet und das Angesicht des HERRN besänftigt, und hat der HERR nicht das Unheil bedauert, das er über sie angekündigt hatte? Und da wollen wir ein so grosses Unheil über uns selbst bringen! tvz
Jeremia 26,12-15
12 Da sprach Jeremia zu allen Fürsten und zum ganzen Volk: Der HERR hat mich gesandt, damit ich gegen dieses Haus und gegen diese Stadt all die Worte weissage, die ihr gehört habt. 13 Und nun macht eure Wege und eure Taten besser und hört auf die Stimme des HERRN, eures Gottes, damit der HERR das Unheil bedauert, das er über euch angekündigt hat. 14 Ich aber, seht, ich bin in eurer Hand. Verfahrt mit mir, wie es gut und rechtens ist in euren Augen. 15 Doch ihr müsst wissen: Wenn ihr mich tötet, bringt ihr unschuldiges Blut über euch und über diese Stadt und ihre Bewohner! Denn es ist wahr, dass mich der HERR zu euch gesandt hat, damit ich alle diese Worte in eure Ohren sage. tvz
