Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 5,19
19 Und wenn ihr sagt: Wofür hat der HERR, unser Gott, uns all dies angetan?, dann sage ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern gedient habt in eurem eigenen Land, so werdet ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört. tvz
Jeremia 5,15-18
15 Seht, ich bringe über euch, Haus Israel, Spruch des HERRN, eine Nation aus der Ferne. Es ist eine Nation, die Bestand hat, es ist eine Nation, die es schon immer gab, eine Nation, deren Sprache du nicht kennst, und was sie redet, kannst du nicht verstehen. 16 Wie ein offenes Grab ist ihr Köcher, sie alle sind Helden. 17 Und sie wird deine Ernte fressen und dein Brot, sie werden deine Söhne fressen und deine Töchter, sie wird deine Schafe fressen und deine Rinder, sie wird deinen Weinberg kahl fressen und deinen Feigenbaum. Deine befestigten Städte, auf die du dich verlässt, zerschlägt sie mit dem Schwert. 18 Doch auch in jenen Tagen will ich euch nicht ganz vernichten. tvz
Jeremia 5,12-14
12 Sie haben den HERRN verleugnet und haben gesagt: Er nicht! Und kein Unheil wird über uns kommen, und Schwert und Hunger werden wir nicht sehen. 13 Und die Propheten werden zu Wind, und das Wort ist nicht in ihnen. So wird es ihnen selbst ergehen! 14 Darum, so spricht der HERR, der Gott der Heerscharen: Weil ihr dies sagt - sieh, zu Feuer mache ich meine Worte in deinem Mund, und dieses Volk ist Brennholz, und es wird sie fressen. tvz
Jeremia 5,10-11
10 Steigt hinauf in ihre Pflanzungen und verwüstet sie, doch vernichtet sie nicht ganz. Entfernt ihre Ranken, denn sie gehören nicht zum HERRN. 11 Wie treulos sie an mir gehandelt haben, das Haus Israel und das Haus Juda! tvz
Jeremia 5,7-9
7 Wie sollte ich dir da verzeihen? Deine Kinder haben mich verlassen, und sie haben bei denen geschworen, die nicht Gott sind. Und ich habe sie satt gemacht, sie aber haben die Ehe gebrochen, und immer wieder waren sie zu Gast im Hurenhaus. 8 Brünstige Hengste sind sie geworden, geil, ein jeder wiehert nach der Frau des anderen. 9 Sollte ich dies nicht ahnden, Spruch des HERRN, und mich nicht rächen an einer Nation wie dieser? tvz
Jeremia 5,4-6
4 Ich aber, ich sagte mir: Das sind die Geringen, sie sind töricht, denn sie verstehen nicht den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes. 5 Ich will zu den Grossen gehen, und mit ihnen will ich reden, denn sie verstehen den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes. Aber zusammen haben sie das Joch zerbrochen, die Stricke zerrissen. 6 Deshalb schlägt sie der Löwe im Wald, in den Steppen verstümmelt sie der Wolf, vor ihren Städten lauert der Panther, wer immer sie verlässt, wird zerrissen. Denn zahlreich sind ihre Vergehen, und oft sind sie abgefallen. tvz
Jeremia 5,3
3 HERR, deine Augen, sind sie nicht auf Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es schmerzt sie nicht, du hast sie aufgerieben, sie haben sich geweigert, die Unterweisung anzunehmen. Härter als Fels haben sie ihr Angesicht gemacht, sie weigern sich zurückzukehren. tvz
Jeremia 5,1-2
5 1 Durchstreift die Gassen Jerusalems, und seht doch und erkundet und sucht auf ihren Plätzen, ob ihr einen findet, ob es einen gibt, der Recht übt, der Treue sucht, damit ich ihr vergebe. 2 Und wenn sie sagen: So wahr der HERR lebt! Sie schwören falsch! tvz
Jeremia 4,29-31
29 Vor dem Lärm von Reiter und Bogenschütze flieht die ganze Stadt, in die Wälder sind sie gezogen und auf die Felsen gestiegen. Verlassen ist jede Stadt, und kein Mensch wohnt mehr darin. 30 Und du, Verwüstete, was wirst du tun? Selbst wenn du dich in Purpur kleidest, dich schmückst mit Schmuck aus Gold, die Augen gross machst mit Schminke -vergeblich machst du dich schön! Die Liebhaber haben dich verschmäht, sie fordern dein Leben. 31 Denn eine Stimme höre ich wie von einer, die sich in Schmerzen windet, Schreie wie von einer, die zum ersten Mal gebärt, die Stimme der Tochter Zion, sie stöhnt, breitet ihre Hände aus: Wehe mir, mein Leben erliegt den Mördern! tvz
Jeremia 4,27-28
27 Denn so spricht der HERR: Das ganze Land wird verwüstet, doch will ich es nicht ganz vernichten. 28 Darüber wird die Erde trauern und der Himmel oben sich verfinstern, denn ich habe gesprochen, habe es geplant und bedaure es nicht und lasse nicht ab davon. tvz
