Kolumne

Jede Woche eine klare Meinung. Hier die bisherigen Ausgaben zum Nachlesen.

Die Beiträge aus der Redaktion und von externen Autor*innen über aktuelles Zeitgeschehen, philosophische oder theologische Fragen.

Politik aus dem Gefängnis

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Drei Wochen im Gefängnis sind kein Vergnügen. Das musste jüngst der ehemalige Präsident Frankreichs am eigenen Leib erleben. Über seine Knasterfahrungen berichtet Nicolas Sarkozy in einem Buch, das rechtzeitig vor Weihnachten auch auf Deutsch erscheint. Es hat das Zeug zum Bestseller, weil es ganz nebenbei auch politischen Zündstoff enthält.

Dauerhafte Bedrohung

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Die Grenze zwischen Krieg und Frieden war noch nie ganz eindeutig. Friedenszeiten waren entweder Nachkriegs- oder Vorkriegszeiten. Dauerkonflikte kannten schon immer Waffenstillstände. Als der Kalte Krieg in Europa in eine Zeit der Entspannung mündete, hofften wir auf dauerhaften Frieden. Stattdessen befinden wir uns im Zeitalter dauerhafter Bedrohung.

Die Nase voll

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
„Die Nase voll“ sagt man auf Deutsch. Auf Französisch hat man die Schüssel gestrichen voll: „ras le bol“. Diesem Gefühl wollen nun Gewerkschaften, Linksparteien und allerlei Initiativen mit einem großen Protesttag Ausdruck verleihen. „Bloquons tout“ heißt das Leitwort: Alles lahm legen und nichts geht mehr! Frankreich soll neu erfunden werden.

Zionismus und Palästinismus

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Alle Augen sind auf Gaza gerichtet. Politiker streiten um die richtige Haltung zum Staat Israel. Demonstranten gehen auf die Straße für Israel, für Palästina. Auch die Kirchen ringen um die richtige Position.

Rollensuche

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Was mit der „Zeitenwende“-Rede des damaligen Bundeskanzlers begann, setzt sich nach Regierungswechseln in Amerika und Deutschland immer weiter fort. Aus dem Schock, der auf den Überfall Russlands auf die Ukraine folgte, ist ein neues Europa entstanden, in dem Deutschland noch nach seiner Rolle sucht.

Entmythologisierung

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
„Kriegstüchtig“ hätte noch vor kurzem das Unwort des Jahres sein können. Heute beschreibt dieses Adjektiv einen erstrebenswerten Zustand.

Erbarmen

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Mein erster Kirchentag war vor 52 Jahren in Düsseldorf. Unter dem Motto „Nicht vom Brot allein“ diskutierte man das Pro und Contra von Entwicklungshilfe und ob Kirchensteuermittel dafür überhaupt verwendet werden dürfen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit oder etwa nicht?

Ein Hilferuf

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Große Unruhe herrscht in Frankreich. Die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen wurde von einem unabhängigen Gericht verurteilt. Ihre Anhängerschaft ist empört und protestiert. Es geht nicht um Schuld oder Unschuld. Es geht um die Zukunft des demokratischen Rechtsstaats - nicht nur in Frankreich.

Worauf ich stolz bin

Kolumne von Paul Oppenheim
Ich bin richtig stolz. Unser Bürgermeister hat sich vor einer UN-Konferenz in New York für nukleare Abrüstung ausgesprochen.

Die Ostseefalle

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Nein, es geht hier nicht um den gleichnamigen Krimi von Eva Almstädt. Es geht vielmehr um den Konflikt im Ostseeraum, der noch nicht die größten Schlagzeilen macht.
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