Liturgie

Unterschiedliche Gottesdienst-Abläufe


Die "Reformierte Liturgie" ist das Standardwerk reformierter Gottesdienstordnungen und Gebete (Foto: G. Rieger)

Traditionen und Erfahrungen aus den verschiedenen reformierten Regionen und Gemeinden.

Der typisch reformierte Gottesdienst ist in seiner Gestaltung klar und übersichtlich und in seiner Ausschmückung (durch Rituale oder feste Textteile) eher schlicht. Auch Schlichtheit will aber gut durchdacht und realisiert werden - vielleicht sogar besonders gut. Erstaunlich also, wie viele unterschiedliche Gottesdienstformen aus diesem Anspruch heraus entstanden sind.
Diese Vielfalt entsteht natürlich auch dadurch, dass sich Gemeinden in ihrem jeweiligen Umfeld profilieren müssen. Trotzdem ist es auch gut, von anderen zu erfahren, wie sie es machen und sich bei der nächsten Diskussion um den "perfekten" Gottesdienst-Ablauf mit bestehenden Modellen auseinander zu setzen.


Georg Rieger

Die Bibel in gerechter Sprache im Gottesdienst?!

''Zur Freiheit der Verkündigung gehört auch die Freiheit in der Wahl der Bibelübersetzung''
Auszug aus „Beraten und Beschlossen“: Entscheidungen der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) aus der Sitzung am 22. August 2008.

Der reformierte Psalter

Von Lili Wieruszowski
Im Jahr 1940 erschien im „Kirchenblatt für die reformierte Schweiz“ eine Folge von Aufsätzen zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des reformierten Psalters. Verfasserin war Lili Wieruszowski, eine seit 1933 in Basel lebende deutsche Emigrantin jüdischer Abstammung, von Beruf lutherische Kirchenmusikerin. Die auch heute noch lesenswerte lebendige Darstellung hat der Schweizerische Kirchengesangsbund (SKGB) auf seiner Homepage veröffentlicht, ergänzt mit Anmerkungen aus der neuesten wissenschaftlichen Forschung zum Genfer Psalter.
Im Gottesdienst treffen zwei Bewegungen des Dienens zusammen: ein Dienen Gottes und ein Dienen der Gemeinde, die Gottesdienst feiert.

Der Genfer Psalter – der Hugenottenpsalter

''Darum, wenn wir gut hier und da gesucht haben, finden wir keine besseren noch geeigneteren Gesänge als die Psalmen Davids'' (Johannes Calvin)
Die Reformatoren wollten – anders als in der katholischen Messe üblich – die Gemeinde der Gläubigen während des Gottesdienstes singen lassen. Dazu griffen sie auf die biblischen Psalmen zurück. Nachgedichtet und vertont wurden die alten Gebete zu populären Liedern - und sind mittlerweile z.T. im world wide web zu hören.

Psalmensingen in der Gemeinde

In Potsdam haben insbesondere junge Gemeindemitglieder die Psalmen neu entdeckt.
Pastorin Hildegard Rugenstein beschreibt, wie in ihrer Gemeinde die Texte erarbeitet und die Melodien geübt werden und wie der Psalmengesang zu einem Instrument des Gemeindeaufbaus wurde.

Reformierte Gottesdienste gestalten

Tipps für Laienpredigerinnen und -prediger - online Liturgiebörse
Zum kostenlosen Download und zum Mitmachen - das Angebot zur Gestaltung reformierter Gottesdienste auf der Internetseite der Reformierten Landeskirche Aargau
Am 3. September 2009 hat das Präsidium der UEK beschlossen, den Entwurf der Agende 6 für die Union Evangelischer Kirchen in der EKD „Berufung-Einführung-Verabschiedung“ (zugleich: Entwurf der Agende IV/1 der VELKD) zur Erprobung und Stellungnahme freizugeben.

Predigthilfen zu den Sonntagen im Kirchenjahr auf der Internetseite zum KLAK-Perikopenmodell

www.perikopenmodell.de - Perikopen, die die ganze Bibel zu Wort kommen lassen

Kirche ohne Gemeinde – Wie präsentiert sich der Glaube im Netz?

Kann man im Internet Rituale darstellen? Wächst im Netz de-institutionalisiertes Christentum?
Eine Radiosendung des SWR 2. Es diskutieren: Prof. Dr. Gregor Ahn, Religionswissenschaftler, Universität Heidelberg; Jürgen Pelzer, Religionspädagoge und Internetberater, Universität Frankfurt; Ralf-Peter Reimann, evangelischer Internet-Pfarrer; Gesprächsleitung: Holger Gohla
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