Käßmann trifft zu Guttenberg

Ratsvorsitzende führt Gespräch mit dem Verteidigungsminister

EKD. Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, wird am Montag, den 11. Januar mit Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zusammentreffen.

Sie freue sich, so Käßmann heute in Hannover, dass der Verteidigungsminister ihrer Anregung zu einem persönlichen Gespräch sofort zugestimmt habe. In dem Treffen wird die Ratsvorsitzende mit dem CSU-Politiker über die friedensethische Position der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Afghanistanpolitik der Bundesregierung sprechen.

Hannover, 05. Januar 2010
Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick

Weitere Meldung zur Stellungnahme von Präses Nikolaus Schneider auf www.evangelisch.de >>>

http://www.evangelisch.de/themen/politik/ekd-ratsvorsitzende-bekraeftigt-ihre-position-zu-afghanistan9470

Körtner: ''Das Bild von den brunnenbohrenden Entwicklungshelfern in Uniform hat sich als Illusion erwiesen''

Der Wiener evangelische Theologe und Sozialethiker Ulrich H.J. Körtner hat von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Zusammenhang mit der Afghanistan-Debatte mehr Eindeutigkeit in der Friedensethik gefordert. Die friedensethische Grundaussage der EKD, "in der Zielsetzung christlicher Ethik liegt nur der Friede, nicht der Krieg", sei zwar griffig aber auch unpräzise, heißt es in einem Beitrag des evangelischen Theologieprofessors für das Internetportal "evangelisch. de".
EKD-Ratsvorsitzende Käßmann und Präses Schneider fordern ''mehr Fantasie für den Frieden''

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, unterstützt die Kritik der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann am Bundeswehreinsatz in Afghanistan.