Wichtige Marksteine


Zwingli und Luther diskutieren in Marburg über das Abendmahl. Abbildung von der Zwinglitür der Kirche Großmünster in Zürich © Wikicommons/Toksave

Von "A" wie "Abendmahlsstreit" bis "Z" wie "Zweites Basler Bekenntnis": Die Reformierten entwickelten ihren Glauben kontinuierlich weiter.

Kampf gegen Neuheidentum und Gründung einer Hochschule für reformatorische Theologie

Sie war ein wichtiges Kapitel der Geschichte des "Kirchenkampfes": Im Bereich der Lehre hatte die Siegener Synode eine Langzeitwirkung von über zwei Generationen.
Wie sich Reformierte über das Abendmahl einigten

Der „Consensus“ vereinte Zwinglianer und Calvinisten. Die Führer beider Gruppen zeigten Verständigungsbereitschaft – das förderte ihre weltweite Expansion.
Reformation als Ausbreitung des Gottesreichs auf Erden

Calvin ist ein Vierteljahrhundert nach Luther am 10. Juli 1509 im nordfranzösischen Noyon geboren. Als Reformator der zweiten Generation steht er vor anderen Herausforderungen als Luther.
Reformierte Inspirationen durch Zwingli

Mit dem Wurstessen in der Fastenzeit hat Zwingli ein deutliches Signal gesetzt: Nicht die kirchliche Überlieferung, sondern das Wort Gottes soll für das Leben der Kirche maßgebend sein.
Gemeinsame Schrift der reformierten deutschsprachigen Eidgenossenschaft

Das Erste Helvetische Bekenntnis oder Confessio Helvetica Prior, auch Zweites Basler Bekenntnis genannt, aus dem Jahre 1536 war rund 30 Jahre das wichtigste Bekenntnis der deutsch-schweizerischen Reformation.
Eine Zusammenfassung der Lehre Calvins

Das Bekenntnis "Confessio Gallicana" war das Ergebnis der ersten französischen reformierten Nationalsynode.

Toleranzedikt des französischen Königs Heinrich IV. vom 13. April 1598, das den Protestanten konfessionelle Koexistenz neben der katholischen Nationalkirche zusicherte.
Sechs Thesen gegen den totalitären Staat

Die Barmer Erklärung ist ein Dokument des Kirchenkampfes im nationalsozialistischen Deutschland. Konzipiert wurde sie von Karl Barth, Hans Christian Asmussen und Th. Breit.
Warum Friedrich III. einen Katechismus in Auftrag gab

Der moderate, auf Ausgleich bedachte Katechismus ist bis heute Bekenntnis der weltweiten Reformierten. Er versank nicht in der Mottenkiste des geschichtlichen Erbes.
Massaker unter den Reformierten in Frankreich

Tausende Protestanten wurden in der Bartholomäusnacht ermordet. Sie ist ein Beispiel für die blutige Geschichte von Religionskriegen und Machtpolitik.