Judentum

Kirche und Israel - christlich-jüdisches Gespräch

Christlicher Glaube in seinem jüdischen Kontext

Bausteine zur Ergänzung von Glaubenskursen
Zu den Themen: Bibel, Gott, Schöpfung, Jesus, Geist, Gottesvolk, Israel, Kreuz, Auferstehung, Abendmahl, Taufe, Sonntag, Ostern, Pfingsten.

Dezember 2013

Antijudaismus bei reformierten Reformatoren

Eine Herausforderung für reformierte Theologie
In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 befasst sich die EKD-Synode im Herbst dieses Jahres mit Luthers judenfeindlicher Einstellung. Dies nimmt der Reformierte Bund zum Anlass, auch den Antijudaismus unter reformierten Reformatoren kritisch zu beleuchten.

Einleitender Text Gemeindebrief (pdf)
Einleitender Text Gemeindebrief (doc)

60 Jahre Staat Israel

Kirche und Israel seit der Gründung des Staates 1948
Die Gründung des politischen Staates wurde von Beginn an und wird bis heute aus christlicher Sicht auf Grund der biblischen Landverheißung auch theologisch beurteilt. Zum Bund Gottes mit Abraham gehört die Zusage des Landes "von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat" (1. Mose 15, 18).

Barbara Schenck

Reformierter Bund leistet Klärungshilfe in der Debatte um Land und Staat Israel

Auf der Suche nach einem Weg zwischen unversöhnlichen Positionen
In einer ausführlichen Argumentationshilfe beschreibt die rheinische Theologin und Islam-Beauftragte des Reformierten Bundes, Dr. Beate Sträter, die bisherige innerkirchliche und politische Auseinandersetzung und bemüht sich um eine sachliche Betrachtung des komplizierten und komplexen Konflikts.

Georg Rieger, 10. Januar 2013

Den Willen unseres Vaters im Himmel tun

Erklärung orthodoxer Rabbiner zum christlich-jüdischen Dialog
Eine klare Antwort haben orthodoxe Rabbiner aus Israel, Europa und Israel den anti-christlichen Taten in Israel erteilt. "Solche Taten haben keinerlei Grundlage im Judentum", sagt Rabbiner Jehoschua Ahrens im Gespräch der rheinischen Ökumene-Expertin Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.

Ein Meilenstein im jüdisch-christlichen Dialog der Schweiz: ''In gegenseitiger Achtung auf dem Weg''

Begegnung auf ''gleicher Augenhöhe'', ohne ''geschichtsvergessen'' zu sein
Die Evangelisch-Jüdische Gesprächskommission EJGK legt in einer Medienkonferenz die erste gemeinsame offizielle Erklärung von Juden und Christen vor.

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG / Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK, Medienmitteilung, Zürich, 27. Oktober 2010
Eine explizite Israellehre ist im Heidelberger Katechismus (HK) nicht zu finden, wohl aber eine implizite in der Verhältnisbestimmung von Altem und Neuem Testament, von Gesetz und Evangelium, von Glaube und Werken, von Rechtfertigung und Heiligung.

Andreas Pangritz (2015): Der Heidelberger Katechismus und das christlich-jüdische Verhältnis
EKD. Die Situation im Nahen Osten ist gegenwärtig sowohl aufgrund der politisch instabilen Lage in vielen Staaten wie auch durch den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Iran und Israel besonders spannungsgeladen. Gerade viele Christinnen und Christen fragen angesichts dieser Entwicklungen nicht nur nach politischen Lösungswegen, sondern auch nach einem angemessenen Verständnis des Staates Israel und damit verbunden nach einer theologisch verantworteten und zeitgemäßen Deutung biblischer Landverheißungen.

Der Jude als Verräter. Antijüdische Polemik und christliche Kunst

Eine Bröschüre zum Reformationsjahr Bild und Bibel
Mit dem Gemälde „Reformationsaltar“, begonnen von Lucas Cranach dem Älteren und fertig gestellt von seinem Sohn, befasst sich die Arbeitshilfe „Der Jude als Verräter. Antijüdische Polemik und christliche Kunst“. Erarbeitet haben sie Mitglieder des Ausschusses „Christen und Juden“ der Evangelischen Kirche im Rheinland gemeinsam mit der Dozentin für Kunstgeschichte Dr. Monika Lengelsen, die auch nebenamtliches Mitglied der rheinischen Kirchenleitung ist.

bs, 26. November 2014

Christen und Juden als Zeugen der Treue Gottes

EKD-Synode beschließt Nein zur Judenmission
EKD. Am 9. November hat sich die EKD-Synode einstimmig gegen die Missionierung von Juden ausgesprochen. Damit knüpft sie an die Erklärung zu Luthers Antijudaismus aus dem vergangenen Jahr an, in der sie sich von Luthers Schmähungen gegenüber den Juden distanziert hatte.
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