Gebet
13. März 2026
Dein Name, Gott, sei gepriesen, der du oben im Himmel thronst und nicht nur zu uns in die Tiefe schaust. // Du thronst oben in den Himmeln und kommst sogar selbst hinab zu uns auf Erden. // Du wendest dich uns zu, uns den geknickten und gebrochenen Menschen, / den Geringen und Armen, / den Irrenden und Zweifelnden, / den Fragenden und Suchenden.// Dafür danken wir und bitten dich,/ hilf uns, dir und damit dem Leben zu vertrauen, damit wir weitergehen können jeden Tag Schritt für Schritt. Amen
Meike Waechter
12. März 2026
Gott, / lass dein Antlitz leuchten über mir, / in dieser Stunde, an diesem Tag, in dieser Woche. / Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, / dass unser Leben nicht ein Flüchten sei / vor dir und vor uns selbst. // Ich suche etwas bei dir. / Ich suche den Glauben. / Ich suche die Hoffnung. / Ich suche die Liebe. // Gib mir einen größeren Glauben, / eine mutigere Hoffnung / und eine wärmere Liebe, / durch deinen Sohn Jesus Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser
11. März 2026
Ich will keine großen Worte machen, Herr. / Es ist wahr, dass ich oft vergesse, dass du da bist. / Es ist wahr, dass ich dich oft erst dann anrufe, wenn es schon fast zu spät ist. / Es ist wahr, dass ich nicht immer verstehe, warum du untätig bist, / wenn alles in Bewegung ist in der Welt und in meinem Leben. // Aber du bist da, / und das ist es, was wichtig ist. / Nichts könnte dich von hier losreißen, / nichts könnte uns dir entreißen, / nichts könnte dir die Welt entwinden. // Du bist da, Herr. / Mehr als mein Glaube oder meine Angst oder meine Torheit / ist es das, was zählt. // Amen
Christoph Landré
10. März 2026
Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt / Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. / Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? // Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen? / Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! // Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt, / ein neues Feuer schlägst. / Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. // Amen.
Jochen Denker
9. März 2026
Einmal sagen zu können / Ich habe mich eingebracht / Ich habe mich gezeigt / Ich habe meine Scham überwunden / Ich habe mich gewagt / Bin gescheitert / Wieder aufgestanden / Ich bin ein Mensch unter Menschen / Gewesen / Dich im Rücken zu wissen / Mit deinem Glauben an mich / Das macht mich froh / Danke Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
8. März 2026
Gott, / du weißt, / woran unser Herz zerbricht: / an der Kühle im Umgang miteinander, / an der Unbeständigkeit / von Liebe und Freundschaft, / an den vielen alltäglichen Lügen. / Unser Gemüt ist zerschlagen, / unsere Seele hungrig / und Unruhe treibt uns / in die Erschöpfung. // Gott, lass uns deine Nähe spüren. / Schenk uns Geborgenheit / und verlässlichen Halt. / Erlöse uns aus der Verlorenheit unseres Lebens. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Herr // Ein neuer Krieg. / Oder ein alter, nur ganz entfesselt? / Hoffnungen, Angst, große Ungewissheit. / Tod, Zerstörung und Gefahr auf jeden Fall. / Bei einem Großakteur statt Plan und Verantwortung religionsverbrämter Wahn-Sinn. / Völkerrecht und humanes Völkerrecht wieder einmal nur ein Traum, der nichts gilt?// Jede verpasste Nachrichtensendung ein Gewinn. / Da ist die große Versuchung, / sich das alles so weit wie möglich vom Leibe zu halten. / Weil ich das hier ja noch kann. / Also der Welt, dieser Welt, den Rücken? Nein!// Lieber die Hände falten / und weiter für den Frieden beten. / Hoffen, dass der Irrsinn Grenzen und Ende findet. / Für die eigene Verwirrtheit und Müdigkeit von einem der Alten hören: / Nur das Evangelium macht getröstete und mutge Gewissen!// Ewiger, schütze die Menschen im Iran und in Israel. / Tröste mich, wie nur du tröstest, / und gib mir Klarheit und Mut für mein Denken, Reden und Handeln. / Durch Jesus Christus, Amen.
Stefan Maser