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Kolumne
Jede Woche eine klare Meinung. Hier die bisherigen Ausgaben zum Nachlesen.
Die Beiträge aus der Redaktion und von externen Autor*innen über aktuelles Zeitgeschehen, philosophische oder theologische Fragen.
Die größte Stadt Europas
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Welche ist die größte Stadt Europas? Diese Quiz-Frage habe ich falsch beantwortet. Nicht London, nicht Paris oder Madrid. Die richtige Antwort ist Moskau - und damit gerate ich ins Grübeln. Wie konnte ich Moskau aus Europa wegdenken und überhaupt Europa ohne Russland denken?
Politik aus dem Gefängnis
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Drei Wochen im Gefängnis sind kein Vergnügen. Das musste jüngst der ehemalige Präsident Frankreichs am eigenen Leib erleben. Über seine Knasterfahrungen berichtet Nicolas Sarkozy in seinem Buch. Es hat das Zeug zum Bestseller, weil es ganz nebenbei auch politischen Zündstoff enthält.
Frieden in weiter Ferne
Kolumne von Paul Oppenheim
Die neue „Friedensdenkschrift“ der EKD erschienen. In der Reihe friedensethischer Denkschriften kommt sie als Korrektiv daher. Wie in der Politik vollzieht jetzt sich auch bei der EKD die „Zeitenwende“.
Dauerhafte Bedrohung
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Die Grenze zwischen Krieg und Frieden war noch nie ganz eindeutig. Friedenszeiten waren entweder Nachkriegs- oder Vorkriegszeiten. Dauerkonflikte kannten schon immer Waffenstillstände. Als der Kalte Krieg in Europa in eine Zeit der Entspannung mündete, hofften wir auf dauerhaften Frieden. Stattdessen befinden wir uns im Zeitalter dauerhafter Bedrohung.
Die Nase voll
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
„Die Nase voll“ sagt man auf Deutsch. Auf Französisch hat man die Schüssel gestrichen voll: „ras le bol“. Diesem Gefühl wollen nun Gewerkschaften, Linksparteien und allerlei Initiativen mit einem großen Protesttag Ausdruck verleihen. „Bloquons tout“ heißt das Leitwort: Alles lahm legen und nichts geht mehr! Frankreich soll neu erfunden werden.
Zionismus und Palästinismus
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Alle Augen sind auf Gaza gerichtet. Politiker streiten um die richtige Haltung zum Staat Israel. Demonstranten gehen auf die Straße für Israel, für Palästina. Auch die Kirchen ringen um die richtige Position.
Rollensuche
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Was mit der „Zeitenwende“-Rede des damaligen Bundeskanzlers begann, setzt sich nach Regierungswechseln in Amerika und Deutschland immer weiter fort. Aus dem Schock, der auf den Überfall Russlands auf die Ukraine folgte, ist ein neues Europa entstanden, in dem Deutschland noch nach seiner Rolle sucht.
Entmythologisierung
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
„Kriegstüchtig“ hätte noch vor kurzem das Unwort des Jahres sein können. Heute beschreibt dieses Adjektiv einen erstrebenswerten Zustand.
Erbarmen
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Mein erster Kirchentag war vor 52 Jahren in Düsseldorf. Unter dem Motto „Nicht vom Brot allein“ diskutierte man das Pro und Contra von Entwicklungshilfe und ob Kirchensteuermittel dafür überhaupt verwendet werden dürfen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit oder etwa nicht?
Ein Hilferuf
Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Große Unruhe herrscht in Frankreich. Die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen wurde von einem unabhängigen Gericht verurteilt. Ihre Anhängerschaft ist empört und protestiert. Es geht nicht um Schuld oder Unschuld. Es geht um die Zukunft des demokratischen Rechtsstaats - nicht nur in Frankreich.











